Eine Reise in die Welt der klassischen Musik

...für Einsteiger

Es gibt nur wenige Dinge, die uns auf so einfache Weise mit Glück erfüllen können und einen so großen Einfluss auf unser Leben haben wie Musik. Allerdings ist klassische Musik komplexer, vielschichtiger als die meiste Popmusik und wirkt für ungeübte Ohren daher oft anstrengend. Der Zuhörer muss sich aber nur ein kleines bisschen mit dieser Art von Musik beschäftigen und schon können sich neue Türen zu einem tiefen emotionalen Erlebnis öffnen.
Denn: Die Macht der Klänge ist in der Lage, Schmerzen zu lindern und Erinnerungen wachzurufen, Barrieren zu überwinden und Kommunikation zu ermöglichen. Doch woher kommt der unwiderstehliche Sog, den manche Klänge auf uns ausüben? Warum berühren uns bestimmte Melodien und Harmonien? Das untersuchen Forscher zur Zeit. Eines ist aber sicher: Musik wirkt auf allen Ebenen des Gehirns und hat einen direkten Zugang zu Emotionen. Dabei umweht die klassische Musik allerdings stets die Aura von Gelehrtheit, Klugheit und Begabung.

Für Einsteiger in die Welt der klassischen Musik gibt es deshalb ein Problem: Sie wissen nicht, wo sie einsteigen sollen. Denn die Bandbreite an klassischer Musik ist sehr groß.
Also womit anfangen? Mit Beethovens Sinfonien? Und wenn ja, mit welcher? Oder mit Sonaten, Streichquartetten, Klavier- oder Violinkonzerten? Warum nicht gleich mit den Opern einsteigen, vielleicht sogar mit Wagners Ring der Nibelungen?

Es gibt bereits eine Menge Einführungen in die klassische Musik, meist vor einem Konzert. Und hier kommt gleich das nächste Problem: Meistens sind das Veranstaltungen von Profimusikern für „Profizuhörer“, also regelmäßige Konzertgänger. Solche Veranstaltungen setzen ein fortgeschrittenes Wissen voraus. Wer das nicht hat, der versteht leider einfach nur noch Bahnhof und geht vermutlich frustriert aus einem solchen Konzert. Fest davon überzeugt, dass er mit klassischer Musik nichts mehr zu tun haben will.

Programm: Der Mond scheint meist in cis-Moll

Fünf Stücke klassischer Musik

Ohne Vorwissen zu Angeberwissen

Eva Schüttler und Frank Roebers gehen einen völlig anderen Weg. Für das Programm „Der Mond scheint meist in Cis-Moll“ brauchen Sie als Zuhörer kein Vorwissen. Schüttler und Roebers haben gemeinsam fünf Stücke ausgewählt, die sich für einen Einstieg in die klassische Musik sehr gut eignen. Sie gehören den Epochen Barock, Wiener Klassik und Romantik an und stammen aus den Federn der Komponisten Bach, Mozart, Beethoven, Chopin und Wagner. Frank Roebers wird über die Stücke in Bezug auf die Umstände der Entstehung, den geschichtlichen Kontext und einige leicht zu verstehenden, musikalischen Prinzipien erzählen.

Zugleich wird Eva Schüttler sie live auf dem Klavier präsentieren und erklären.
Dadurch bekommen Sie als Zuhörer ein völlig neues Hörerlebnis und gewinnen Orientierung, wie Sie weiter in das Thema einsteigen können.

Zusätzlich werden die wichtigsten Fragen rund um Konzertbesuche beleuchtet und es gibt außerdem Angeberwissen, mit dem Sie in Gesprächen zu klassischer Musik brillieren können. Oder wussten Sie schon, dass das Vorspiel zu Wagners Rheingold exakt 136 Takte lang ist und aus einem einzigen Es-Dur Akkord besteht?

Mit diesem Programm verfolgen wir

zwei Ziele:

  1. möchten wir Ihnen zeigen, wie fantastisch klassische Musik sein kann und
  2. hoffen wir, auf diesem Weg Geld für unsere Spendenprojekte sammeln zu können.

So gehen denn auch alle Einnahmen dieses Programms nach Abzug der Kosten in das Spendensammelprogramm „Sabbeln für Kohle“ der SYNAXON AG. Näheres dazu finden Sie auf der SYNAXON Homepage. Dort können Sie sich auch informieren, wer bereits Spenden empfangen hat. Welche Organisationen wir mit dem Programm „Der Mond scheint meist in Cis-Moll“ unterstützen, erfahren Sie unter Projekt unterstützen.

Mondschein-Projekt Programm

Die vortragenden

Musikprofi trifft Musikjunkie

Eva Schüttler

Eva Schüttler,
Stipendiatin Richard Wagner Verband Bayreuth, begann im Alter von zarten fünf Jahren Klavier zu spielen und war noch vor ihrem Abitur Jungstudentin am Hoch'schen Konservatorium in Frankfurt am Main bei Prof. Angelika Nebel sowie bei Prof. Ludwig Hoffmann in München. Sie studierte Klavier an der Hochschule für Musik Detmold in der Klasse von Prof. Bavouzet und schloss ihr Studium 2005 mit dem Diplom ab. Erweiternd widmete sie sich von 2006 bis 2008 der „Künstlerische Liedgestaltung“ bei Prof. Rainer Weber und ergänzte ihre Studien in Meisterkursen bei Norman Shettler und Andras Schiff. Neben ihrer Konzerttätigkeit als Solistin und als Kammermusikerin im klassischen Bereich ist sie in ganz unterschiedlichen Musikstilen zu­hau­se. Dazu zählen unter anderem Weltmusik mit dem internationalen „ensemble vinorosso“, Chanson und Schauspielmusik. Seit 2008 lehrt Eva Schüttler an der Hochschule für Musik Detmold.

Frank Roebers

Frank Roebers
ist langjähriger, erfolgreicher Vortragsredner und absoluter Musikjunkie: Er spielte in den 80ern des letzten Jahrtausends Gitarre und Bass in Punk-Rock Bands. Dilettiert heute mit Begeisterung klassische Musik auf dem Klavier und ist ein großer Wagner-Fan. Man trifft ihn auf dem Grünen Hügel in Bayreuth genauso wie bei Turbostaat-Konzerten. 2006 startete er das Spendensammelprogramm „Sabbeln für Kohle“, mit dem er seitdem mehr als 100.000 Euro an Spenden für Entwicklungshilfeprojekte, Kultur und Tierschutz gesammelt hat. Im Hauptberuf ist er Vorstandsvorsitzender der SYNAXON AG und in weiteren Nebenrollen unterwegs u.a. als stellvertretender Vorsitzender des Handelsausschusses der IHK Bielefeld, Vorsitzender des Digitalisierungsausschusses des Deutschen Franchiseverbands, Pilot, Reserveoffizier, Dozent im Fachbereich Militärische Führung und Organisation an der Führungsakademie der Bundeswehr.